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Was steht in Ihrem JWT-Token? Jetzt decodieren

Fügen Sie ein JWT ein und lesen Sie, was darin steht: Ein mit HS256 signiertes Beispieltoken zeigt Subjekt, Namen und ein Ablaufdatum am 13. September 2020 und wird deshalb als abgelaufen markiert. Die Signatur wird beim Decodieren nie geprüft. Kostenlos in Ihrem Browser.

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Gedacht für alle, die schnell prüfen möchten, welche Ansprüche (Claims) ein Token enthält oder wann er abläuft, ohne den Wert in ein fremdes Tool einzufügen.

Lesen heißt nicht vertrauen

Ein JWT reicht Angaben zwischen Systemen weiter, ohne jedes Mal einen zentralen Sitzungsspeicher zu fragen. Header und Angaben sind nur kodiert, nicht verschlüsselt, deshalb zeigt jeder Decoder sie, sobald Sie das Token einfügen. Genau darin liegt die Falle: Ein Token, das sich sauber lesen lässt, kann abgelaufen sein, vom falschen Aussteller stammen oder mit einem Algorithmus signiert sein, den Ihr Dienst nie akzeptieren wollte. Das Decodieren beantwortet, was im Token steht; ob man ihm glauben darf, klärt nur die Prüfung der Signatur mit dem richtigen Schlüssel.

Was Ihnen das Ergebnis zeigt

Sie sehen den Header mit Signaturalgorithmus und Typ sowie die Angaben mit Werten wie Subjekt, Name, Ausstellungs- und Ablaufzeit. Das Beispieltoken mit HS256 lief bei 1600000000 ab, was das Werkzeug als 13. September 2020, 12:26 UTC anzeigt und als abgelaufen markiert. So beantworten Sie schnell ein Support-Ticket zu einer abgelehnten Anmeldung, prüfen vor einer Veröffentlichung Zielgruppe, Aussteller und Rolle oder holen eine Benutzerkennung aus einer Logzeile.

Was üblicherweise im Token steht

Häufige Felder sind „sub“ für den Benutzer, „exp“ für den Ablaufzeitpunkt, „iat“ für den Ausstellungszeitpunkt und „iss“ für den Aussteller. Die Funktion rechnet Zeitstempel-Felder wie „exp“ zusätzlich in ein lesbares Datum um, sodass Sie auf einen Blick sehen, ob ein Token bereits abgelaufen ist, ohne den Unix-Zeitstempel selbst umrechnen zu müssen.

Prüfen, wann ein Token abläuft

Jonas Weber bekommt in seiner Anwendung einen unerwarteten Anmeldefehler gemeldet und decodiert den JWT-Token aus den Entwicklerwerkzeugen des Browsers, um zu sehen, ob das Ablaufdatum bereits erreicht war.

Wird mein Token an einen Server gesendet?

Nein. Die Zerlegung erfolgt direkt in Ihrem Browser, der Token verlässt die Seite nicht.

Kann jeder einen JWT-Token decodieren?

Ja, das ist beabsichtigt. Vertrauliche Daten gehören deshalb nicht in einen JWT-Token.

Muss ich mich anmelden?

Nein. Es gibt derzeit keine Konten – die Nutzung im Browser ist kostenlos und ohne Limit.

Beweist das Decodieren, dass ein JWT echt ist?

Nein. Ein Token ist nur kodiert, nicht verschlüsselt. Auch wenn es sich sauber decodieren lässt, kann es abgelaufen sein, vom falschen Aussteller stammen oder mit einem Algorithmus signiert sein, dem Ihr Dienst nie vertrauen wollte.

Wie lese ich das Ablaufdatum eines Tokens?

Der Ablaufzeitpunkt steht als lange Zahl in den Angaben, im Beispiel 1600000000. Das Werkzeug wandelt ihn in ein lesbares Datum um, hier den 13. September 2020 um 12:26 UTC, und zeigt an, ob er schon vorbei ist.

Alles auf dieser Seite ist auch per API verfügbar. Dieser Abschnitt richtet sich an Teams, die es in ihre eigenen Systeme einbinden möchten; alle anderen nutzen einfach das Tool oben.

POSThttps://api.kit.forhosting.com/dev/jwt-decode

Authentifizierung per Bearer-Token. Ein einziger POST stellt die Aufgabe in die Warteschlange; das Ergebnis erhalten Sie per Webhook oder über einen signierten Link.

curl -X POST https://api.kit.forhosting.com/dev/jwt-decode \
  -H "Authorization: Bearer $KIT_KEY" \
  -H "Content-Type: application/json" \
  -d '{"token":"eyJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJzdWIiOiIxIn0.c2ln"}'
{
  "token": "eyJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJzdWIiOiIxIn0.c2ln"
}
{
  "task_id": "tsk_a1b2c3d4e5f6a1b2c3d4e5f6",
  "type": "dev.jwt_decode",
  "status": "queued",
  "_links": {
    "result": "/tasks/tsk_…/result"
  }
}

Die API arbeitet asynchron: Sie erhalten sofort eine task_id. Polling ist mit 1 Anfrage pro Sekunde erlaubt.

pro Anfrage$0.002

Der Preis steht auf der Seite – keine Tokens, keine Credits. Fehlgeschlagene Aufgaben werden nicht berechnet.

HTTPCodeBedeutung
401unauthorizedDer API-Schlüssel fehlt oder ist ungültig – prüfen Sie den Authorization-Header (Bearer).
402insufficient_balanceIhr Guthaben reicht für diese Aufgabe nicht aus – Aufladungen verfallen nicht.
404unknown_typeUnbekannter Aufgabentyp – prüfen Sie das Feld „type“ gegen den Katalog.
429rate_limitedZu viele Anfragen – warten Sie kurz; Polling ist mit 1 Anfrage pro Sekunde erlaubt.

Diese Funktion zerlegt einen JWT-Token in seine drei Teile – Header, Payload und Signatur – und zeigt Header und Payload als lesbares JSON an.

Aus welchen Teilen ein JWT besteht

Ein JWT-Token besteht aus drei durch Punkte getrennten Base64-codierten Abschnitten: dem Header mit Angaben zum Algorithmus, der Payload mit den eigentlichen Ansprüchen wie Benutzer-ID oder Ablaufzeit, und der Signatur, die die Unversehrtheit der ersten beiden Teile bestätigt. Diese Funktion zeigt Header und Payload direkt als lesbares JSON an.

Decodieren heißt nicht prüfen

Wer die Signatur tatsächlich prüfen möchte, muss dafür den Schlüssel angeben; ohne Schlüssel liefert diese Funktion ausschließlich die lesbare Ansicht der beiden ersten Teile. Das reine Decodieren macht die Payload lesbar, sagt aber nichts über die Gültigkeit der Signatur aus – jeder kann einen JWT-Token decodieren, ohne den geheimen Schlüssel zu kennen.

Kostenlos, lokal, per API automatisierbar

Die Zerlegung findet direkt in Ihrem Browser statt, der Token wird nicht an einen Server übertragen. Für die automatisierte Prüfung in einer Pipeline steht derselbe Aufruf über die API zur Verfügung, für $0.002 pro Anfrage; die manuelle Nutzung im Browser bleibt kostenlos.

Die Rollen-Claims eines API-Tokens nachvollziehen

Ein Entwicklerteam bei der Schneider IT-Systeme GmbH & Co. KG prüft, welche Rolle einem Test-Token zugewiesen wurde, bevor es einen Zugriffsfehler in der eigenen Berechtigungslogik sucht.

Einen fremden Token für die Dokumentation nachvollziehen

Eine Freiberuflerin integriert eine externe API und decodiert einen Beispiel-Token aus der Dokumentation des Anbieters, um zu verstehen, welche Felder ihr eigener Server später auswerten muss.

Wird bei diesem Vorgang auch die Signatur geprüft?

Nicht automatisch. Ohne Angabe des geheimen Schlüssels zeigt die Funktion nur die lesbare Payload; für die Signaturprüfung geben Sie den Schlüssel zusätzlich an.

Was bedeutet das Feld „exp“ in der Payload?

Es gibt den Ablaufzeitpunkt des Tokens als Unix-Timestamp an. Die Funktion zeigt zusätzlich das lesbare Datum an, damit Sie den Zeitpunkt nicht selbst umrechnen müssen.

Was kostet die Nutzung über die API?

$0.002 pro Anfrage. Im Browser bleibt die Funktion unabhängig davon kostenlos.

Vollständige KIT-Dokumentation lesen →